30 Jahre Wandel von SexualitÀt, Selbstliebe und AufklÀrung
27 Mai 2025
Nicht nur pjur hat sich in den letzten 30 Jahren entwickelt, sondern auch was die Themen SexualitĂ€t, Selbstliebe und AufklĂ€rung angeht, hat sich einiges getan. Wir gehen nicht nur alle offener mit diesen Aspekten der Liebe um, sondern achten auch besser auf uns selbst und es besteht deutlich mehr Akzeptanz fĂŒr die unterschiedlichsten Formen der SexualitĂ€t. Informationen dazu sind heute viel mehr Menschen zugĂ€nglich und werden deshalb ganz bewusst behandelt und diskutiert. Was das fĂŒr uns alle bedeutet und wie sich der Wandel zeigt, haben wir fĂŒr dich einmal genauer recherchiert.
- SexualitÀt im Wandel
- AufklĂ€rung – frĂŒher und heute
- Was ist Selbstliebe?
- Mut zu mehr Selbstliebe
- Liebe heute – IntimitĂ€t, Vielfalt und sexuelle Freiheit
SexualitÀt im Wandel
Unsere SexualitĂ€t und der Umgang damit haben sich bereits sehr verĂ€ndert und befinden sich immer noch im Wandel. Dabei geht es nicht nur um unser Sexualverhalten â ganz egal, ob bei jung oder alt â sondern auch um die Bedeutung von SexualitĂ€t fĂŒr uns alle. Schon Jugendliche lernen heute, dass sie BedĂŒrfnisse haben, fĂŒr die sie einstehen und die sie ausleben dĂŒrfen bzw. sollen. Ebenso wird der Umgang mit den sexuellen BedĂŒrfnissen im Alter offener behandelt. Denn egal, wie alt man ist, das BedĂŒrfnis nach NĂ€he und IntimitĂ€t ist da und darf bewusst erlebt und ausgelebt werden. Die eigene SexualitĂ€t wird heute auĂerdem mehr und mehr als ein wichtiger Bestandteil des persönlichen Wohlbefindens verstanden. Und das auch, wenn man nicht in einer Beziehung ist. Einen groĂen Teil zur VerĂ€nderung beim Thema SexualitĂ€t hat dabei das Internet beigetragen. Es bietet seit Jahren immer mehr Möglichkeiten, mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen und erweitert so auch die Möglichkeiten zur SexualitĂ€t. Auch unterschiedliche AusprĂ€gungen von SexualitĂ€t erhalten mehr Aufmerksamkeit und stoĂen so auf mehr Akzeptanz, was das Ausleben derselben heute deutlich einfacher macht. Denn ganz egal, ob asexuell, bisexuell, heterosexuell oder die vielen weiteren Formen der SexualitĂ€t â sexuelle Orientierungen können sehr unterschiedlich sein und das ist auch gut so!
SexualitĂ€t wird heute auĂerdem auch viel enger mit anderen Themen, wie Selbstachtung, SelbstwertgefĂŒhl oder Sinnfindung in Verbindung gebracht. Das gibt dem Aspekt SexualitĂ€t so sehr viel mehr Bedeutung, als das noch in den vergangenen Jahrzehnten der Fall war. AuĂerdem ist die AufklĂ€rung was das Thema Sex angeht heute ebenfalls eine ganz andere als frĂŒher.
AufklĂ€rung – frĂŒher und heute
Der offenere Umgang mit der eigenen SexualitĂ€t, aber auch ein breiteres Angebot an AufklĂ€rungsmöglichkeiten ermöglichen es Jugendlichen heutzutage, ein ganz anderes sexuelles Bewusstsein zu entwickeln, als das noch frĂŒher der Fall war. Denn wĂ€hrend frĂŒher vielleicht höchstens im Schulunterricht eine sexuelle AufklĂ€rung stattgefunden hat, die noch dazu meist begrenzt und wenig offen war, werden Jugendliche heute ĂŒber mehrere Wege aufgeklĂ€rt bzw. haben mehrere mögliche Wege, um sich auch selbst aufzuklĂ€ren. Heute ĂŒbernehmen meist die Eltern schon frĂŒh Verantwortung fĂŒr das wichtige Thema SexualitĂ€t und klĂ€ren bereits zuhause darĂŒber auf, was SexualitĂ€t bedeutet, welche Folgen sie haben kann und wie ein verantwortungsvoller Umgang damit geht. DarĂŒber hinaus ist das wichtige Thema bereits in der Schule Teil des Lehrplans und wird Kindern so recht frĂŒh nahegebracht. Dies ist seit 1969 so, wobei davor keinerlei AufklĂ€rung in Schulen stattgefunden hat. Bis heute hat sich natĂŒrlich auch der Sexualkunde-Unterricht gewandelt. Denn wĂ€hrend man frĂŒher nur ĂŒber das Thema Schwangerschaft durch Sex gesprochen hat, sind heute auch LGBTQIA+ Themen oder auch kritische Themen, wie mögliche sexuelle Gewalt oder sexuelle Selbstbestimmung relevant und wichtig anzusprechen. So werden Kinder/Jugendliche ganzheitlich aufgeklĂ€rt und sie erhalten auf diese Weise so viele wichtige Informationen wie möglich an die Hand. Und natĂŒrlich bietet auch das Internet genĂŒgend Möglichkeiten fĂŒr Jugendliche, sich zu informieren und so schon frĂŒh ein gewisses Selbstbewusstsein, was das Thema SexualitĂ€t angeht, zu entwickeln.
Eng verknĂŒpft ist das Thema SexualitĂ€t heute auĂerdem mit einer gewissen Form von Selbstliebe. Doch was ist Selbstliebe eigentlich?

Was ist Selbstliebe?
Die eigene SexualitĂ€t wird heute mehr und mehr mit dem Thema Selbstliebe in Verbindung gebracht. Vielleicht auch, weil das Stichwort Selbstliebe in den letzten Jahrzehnten immer stĂ€rker in den Fokus gerĂŒckt ist. Dabei geht es vor allem darum, sich selbst anzunehmen, wertzuschĂ€tzen und liebevoll mit sich und dem eigenen Körper umzugehen. Wer sich selbst liebt, der akzeptiert sich mit seinen eigenen StĂ€rken und SchwĂ€chen und benötigt vor allem eins nicht: die BestĂ€tigung anderer. Zum Thema Selbstliebe zĂ€hlen Selbstakzeptanz, SelbstfĂŒrsorge, WertschĂ€tzung, SelbstmitgefĂŒhl und ein starkes SelbstwertgefĂŒhl. Man verzeiht sich Fehler, fĂŒhlt sich in seinem Körper wohl, kĂŒmmert sich um sich selbst und steht fĂŒr sich selbst ein. Alles leider nicht immer selbstverstĂ€ndlich. Doch in den letzten Jahrzehnten hat sich in diesem Bereich einiges getan. Und fĂŒr sich selbst, seinen Körper und seine eigenen BedĂŒrfnisse einzustehen, bedeutet eben auch, die eigenen sexuellen BedĂŒrfnisse zu kennen, diese zuzulassen und so die eigene SexualitĂ€t bewusst zu erleben.
Mut zu mehr Selbstliebe
Was das Thema Selbstliebe also angeht, hat sich, wie oben bereits erwĂ€hnt, in den letzten Jahrzehnten einiges getan. WĂ€hrend noch vor einigen Jahren zu viel Selbstliebe als Egoismus abgestempelt wurde, gilt es mittlerweile als gesund, fĂŒr sich und seine BedĂŒrfnisse einzustehen. Denn sich fĂŒr mehr Selbstliebe zu entscheiden, kann unglaublich viele positive Effekte haben. Wer sich selbst liebt, kennt nĂ€mlich seine eigenen Grenzen und steht fĂŒr diese ein. Du ĂŒberforderst dich dann seltener und kommunizierst deine BedĂŒrfnisse. Das kann dein persönliches Wohlbefinden auf vielen Ebenen verbessern. Du kannst im beruflichen Bereich Stress und Ăngste reduzieren und hĂ€ltst dich im privaten Bereich von toxischen Beziehungen fern. Stattdessen kannst du gesunde und erfĂŒllende Beziehungen fĂŒhren und bist so glĂŒcklicher. Durch Selbstliebe stĂ€rkst du dein positives Selbstbild und dein SelbstwertgefĂŒhl, denn du weiĂt, dass du wertvoll und liebenswert bist. Du kannst so auĂerdem besser mit RĂŒckschlĂ€gen umgehen, denn du bist gefestigt und kennst und akzeptierst dich selbst. Mit einem Selbstbewusstsein fĂŒr den eigenen Körper kannst du auch ein besseres Liebesleben haben, das dich voll und ganz erfĂŒllt. Hierzu haben wir frĂŒher bereits einmal diesen Blogartikel verfasst.
Wir wĂŒrden dir also ganz klar zu mehr Selbstliebe raten, denn es wird dich in vielen Bereichen deines Lebens positiv beeinflussen und darĂŒber hinaus deinem Liebesleben guttun.
Liebe heute – IntimitĂ€t, Vielfalt und sexuelle Freiheit
All diese VerÀnderungen haben einen Wandel mit sich gebracht, der unser aller Denken, unser Liebesleben und den Umgang mit unserer SexualitÀt beeinflusst hat. IntimitÀt offen zu zeigen, ist lange kein Tabu mehr und wir zeigen uns stolz mit unserem Partner/unserer Partnerin, die wir lieben und schÀtzen. Vielfalt in Sachen SexualitÀt ist wichtig und richtig. Denn jede/r liebt so, wie sie/er es möchte und das ist auch gut so. Die sexuelle Freiheit zu haben, die eigenen Vorlieben auszuleben, war nicht immer so und ist heute deshalb wichtiger denn je.
Unsere SexualitĂ€t, die AufklĂ€rung dazu und auch das Thema Selbstliebe haben sich in den letzten Jahrzehnten gewandelt und zum Positiven hin entwickelt. Bereits zahlreiche Menschen, ab dem jugendlichen Alter bis ins hohe Alter kennen ihre BedĂŒrfnisse und stehen heute fĂŒr diese ein. pjur hat sich mit diesen Themen ĂŒber die letzten 30 Jahre hinweg mit entwickelt und versucht entsprechend der individuellen BedĂŒrfnisse seiner ganz unterschiedlichen Kund/innen auch fĂŒr dich und dein Liebesleben immer das passende Produkt anzubieten. Wir freuen uns auf viele weitere Jahre, in denen wir dich und alle anderen bei einem befriedigenden Sexleben und dem Ausleben der eigenen einzigartigen SexualitĂ€t begleiten dĂŒrfen!
Bildquellen: pexels-cottonbro-5928595, pexels-cottonbro-5681338